Vegan backen in der Weihnachtszeit
Festlich knuspern ohne tierische Produkte.

Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christuskind, sondern geht auch das große Weihnachtsbacken los. Omas Rezeptsammlung wird nach dem besten Plätzchenrezept durchforstet und auf den heimischen Küch- und Esstischen werden erneut unzählige Mengen Mehl verteilt. Doch es gibt weitere Herausforderungen: Nachdem in den letzten Jahren weißes Weizenmehl gern durch Vollkornvarianten oder andere Getreidesorten ersetzt wurde, gibt es einen neuen Trend – vegan backen. Warum das Fest der Liebe nicht mit tier- und klimafreundlichen Köstlichkeiten begehen? Es ist nämlich gar nicht so kompliziert Eier, Milch und Butter zu ersetzen.

Vegan backen

Kein Herumeiern.

Als pflanzliche Alternative zu Hühnereiern eignen sich unter anderem Seidentofu, Sojamehl oder gemahlene Leinsamen. Fruchtpürees sind ebenfalls gut als veganer Ei-Ersatz geeignet und oft schon im Haushalt vorhanden. So entspricht eine halbe reife Banane etwa einem Ei. Das gleiche gilt für 60 bis 80 Gramm Apfelmus. Im Handel gibt es zudem Ei-Ersatzpulver, das nur noch mit Wasser angerührt werden muss. 

Vegan backen: So geht’s ohne Milch und Butter.

Kuhmilch lässt sich aufgrund der inzwischen großen Produktpalette an pflanzlichen Alternativen leicht ersetzen. Sojamilch zum Beispiel macht Gebäck wunderbar locker. Sie besitzt allerdings einen Eigengeschmack. Wer das nicht mag, greift zu Mandel- oder Haselnussmilch. Diese passen hervorragend zu Nuss- oder Karamellgebäck. 

Butter lässt sich relativ leicht durch Margarine oder Kokosfett ersetzen. Wer lieber mit Pflanzenöl backt, ersetzt 100g Butter durch ca. 80ml Öl.

Auf die Plätzchen, fertig, los.

Vegan backen

Ein echter Klassiker und fast schon Pflicht auf dem Weihnachtskekse-Teller sind Linzer Streifen. Und auch Lebkuchen-Kekse sollten nicht fehlen – der Teig lässt sich leicht ausstechen und eignet sich prima für das Plätzchenbacken mit Kindern. Die starten in der Weihnachtszeit ja gern schon mal zum Frühstück mit den süßen Knuspereien. Etwas gesünder aber nicht weniger weihnachtlich kommt das Lebkuchen-Bananenbrot daher. Und auch der Karottenkuchen eignet sich sehr gut für die Adventszeit, wenn er mit etwas Lebkuchengewürz verfeinert wird.

Weihnachtszeit hin oder her – ein leckerer Käsekuchen geht immer. Und da sich das Jahr dem Ende zuneigt, haben auch Berliner oder Krapfen, wie die fluffigen Hefeteilchen noch genannt werden, wieder Hochsaison.

Zu knusprigem Gebäck oder einem schönen Stück Kuchen darf ein leckeres Heißgetränk natürlich nicht fehlen. Wie wäre es mit einem selbstgemachten Glühwein oder Winterpunsch? Experimentierfreudige können sich auch an einem Gingerbread- oder Pumpkin-Spice-Latte versuchen.

Panasonic wünscht Ihnen viel Spaß beim Backen!

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