Lebensmittelhygiene in der Küche
Mit diesen Tipps sagen Sie Bakterien und Keimen den Kampf an.

Köstliches Essen beschert uns besonders im Familien- oder Freundeskreis viele schöne Momente. Doch diese genussvollen Momente können Magenschmerzen oder Durchfall zur Folge haben. Damit allen die Mahlzeiten gut bekommen, sollten Sie deshalb im Umgang mit Nahrungsmitteln wichtige Hygienmaßnahmen beachten. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie die Lebensmittelhygiene in Ihrer Küche  verbessern, um sich vor Krankheitserregern wie Salmonellen und Co. zu schützen.

Die goldenen Regeln der Küchenhygiene.

Wenn Sie in der Küche sauber arbeiten wollen, sollten Sie zuallererst bei sich selbst anfangen. Das erste Gebot lautet deshalb: Hände waschen. Auch der Bereich unter den Fingernägeln sollte sauber gehalten werden. Es mag für Sie selbstverständlich sein, doch wird dies von vielen Menschen auch gerne vernachlässigt. 

Waschen Sie Ihre Hände vor der Zubereitung von Mahlzeiten, zwischen den Arbeitsgängen und vor allem:

  • vor und nach dem Kontakt mit rohen Lebensmitteln.
  • vor und nach dem Essen.
  • nach dem Kontakt mit Müllabfall. 

Halten Sie Küchenutensilien sauber.

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Neben dem Händewaschen gibt es aber auch andere Bereiche, die zum Vergnügungspark für Bakterien und Keime werden. Fangen wir beim Spülschwamm oder Lappen an, mit dem wir zur Säuberung mal über den Tisch, das Schneidebrett oder das Messer wischen. Denn auch Ihr Putzzeug kann schnell zur Keimschleuder werden. 

Mikrobiologen:innen der Hochschule Furtwangen fanden heraus, dass ein Spülschwamm durchaus 362 Bakterien-Arten beherbergen kann. Schwämme bieten durch ihre große Oberfläche hervorragende Lebensbedingungen für das Aufwachsen von Keimen, Zudem beinhalten sie viel Feuchtigkeit sowie Nährstoffe aus Schmutz und Lebensmittelresten, worin sich Keime besonders gut und schnell vermehren. 

Heißes Wasser und Spülmittel werden zum Reinigen nicht ausreichen. Es wird empfohlen, Schwämme oder Lappen regelmäßig auszuwechseln – am besten einmal pro Woche. Bevor Sie aber jede Woche in den Supermarkt gehen, um sich einen neuen Lappen zu kaufen und unnötig Müll produzieren, raten wir Ihnen auf Baumwolllappen umzusteigen. Waschen Sie diese nach jeder Nutzung bei 90 oder 95 Grad. Alternativ können Sie auch auf  Mikrofasertücher zurückgreifen, die ebenfalls waschbar sind

Gleiches gilt für Geschirrtücher und Küchenschürzen, denn auch hier ist die Bakterienkonzentration sehr hoch. Achten Sie beim Kauf darauf, dass das Material kochfest ist. Denn nur hohe Temperaturen sorgen beim Waschen dafür, dass Bakterien und Keime absterben. 

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Küchenutensilien wie Besteck, Schneidebretter und Co. sollten Sie am besten direkt nach dem Gebrauch, mit heißem Wasser und reichlich Spülmittel reinigen. Bei Zimmertemperatur vermehren sich Keime nämlich schneller. Falls Sie eine Spülmaschine besitzen, bietet sich eine Reinigung bei 60 Grad an.

Fleisch oder Fisch gesondert lagern und verarbeiten: Lebensmittelhygiene in der Küche. 

Da Keime auch gerne von einem Lebensmittel auf ein anderes “springen”, sollten Sie besonders rohe Lebensmittel wie z. B. Fisch oder Fleisch sowohl gesondert im Kühlschrank lagern als auch verarbeiten. Beide Lebensmittelarten sind große Risikoträger im Kühlschrank, wenn sie nicht sorgsam behandelt werden. 

Für eine sorgsame Lebensmittelhygiene sind außerdem folgende Hygienemaßnahmen zu beachten: 

  • Lagern Sie rohes Fleisch oder Fisch am besten im untersten Fach Ihres Kühlschranks – also dort, wo die Temperatur am niedrigsten ist. 
  • Erhitzen Sie Fleisch oder Fisch mindestens zwei Minuten von jeder Seite in einer heißen Pfanne. 
  • Lassen Sie Ihr Gefriergut komplett auftauen. Denn wenn es von innen noch gefroren ist, wird beim Braten die notwendige Temperatur von 70 Grad nicht erreicht.  

Wichtiger Hinweis: Beim Auftauen von Fleisch oder Fisch entsteht Tropfsaft, der mit Bakterien belastet werden kann. Tauen Sie Ihr Gefriergut lieber in einem Sieb oder über einem Gitter direkt über der Spüle auf. So fließt der Tropfsaft sofort ab.

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Durch stetige Kühlung können Sie die Vermehrung der meisten Bakterien verlangsamen oder stoppen. Leicht verderbliche Lebensmittel wie Fleisch, Fisch oder Milchprodukte müssen daher stets gut gekühlt transportiert und aufbewahrt werden – am besten in einer Kühltasche.

Kühlschrank reinigen: Kein Nice-to-have, sondern ebenfalls ein Muss.

Natürlich darf neben der sorgsamen Lebensmittelhygiene auch die Reinigung des Kühlschranks nicht vergessen werden. Denn er kann eine wahre Zuchtplantage für Bakterien, Keime oder gar Schimmel werden, wenn er nicht regelmäßig gesäubert wird. Experten und Expertinnen empfehlen den Kühlschrank alle vier bis sechs Wochen gründlich zu reinigen.

Sollten Sie bis hierhin alle Regeln befolgt haben, haben Sie schon sehr viel für Ihre Küchenhygiene getan. Kennen Sie noch weitere Hygienetipps? Dann hinterlassen Sie uns gerne eine Nachricht auf Instagram Experience Fresh oder markieren Sie uns mit dem Hashtag #panasonicfresh

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